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Max Verstappen auf Pole vor Fernando Alonso


Max Verstappen startet im Crimson Bull zum ersten Mal aus der Pole-Place zum Grand Prix von Kanada. Der Weltmeister und WM-Chief ist im vom Regen beeinträchtigten Qualifying deutlich der Schnellste.

Für Verstappen ist es die 15. Pole-Place seiner Karriere, die zweite in dieser Saison und die erste in Montreal. Auf seiner schnellsten Runde distanzierte der Niederländer den zweitplatzierten Überraschungsmann Fernando Alonso auf dem abtrocknenden Circuit Gilles-Villeneuve um mehr als sechs Zehntel.

Alonso schaffte es zum ersten Mal seit seiner letzten Pole-Place im Juli 2012 in Hockenheim in die erste Startreihe. Der bald 41-jährige Spanier, Weltmeister von 2005 und 2006, hatte bereits im dritten freien Coaching auf regennasser Strecke mit der Bestzeit überzeugt. Zuvor struggle Verstappen am Freitag bei trockenen Bedingungen zweimal der Schnellste gewesen.

In der zweiten Startreihe stehen Carlos Sainz im Ferrari und Lewis Hamilton im Mercedes. Hinter dem Rekordweltmeister, der den Grand Prix von Kanada schon sieben Mal gewonnen hat und sich die Bestmarke mit Michael Schumacher teilt, reihten sich überraschend Kevin Magnussen und Mick Schumacher vom Crew Haas ein.

Perez patzt, Leclerc strafversetzt

Mit einem beachtlichen Handicap starten Verstappens grösste WM-Rivalen ins neunte Saisonrennen. Für den WM-Zweiten Sergio Perez struggle die Zeitenjagd nach einem Abflug im zweiten Teil vorzeitig zu Ende. Der Mexikaner im anderen Crimson Bull musste sich mit Startplatz 13 begnügen.

Für Charles Leclerc verkam das Qualifying nach zuletzt vier Pole-Positions in Folge zur Übungseinheit. Der Monegasse, der in der WM-Wertung 34 Punkte hinter Verstappen und 13 hinter Perez liegt, stieg bereits nach dem ersten Teil aus dem Auto aus.

An seinem Ferrari mussten nach dem Motorschaden in Baku various Teile am Antriebsstrang ausgetauscht werden. Da er das Kontingent für einige Teile bereits überschritten hatte, wurde Leclerc auf Startplatz 19 strafversetzt. Yuki Tsunoda im AlphaTauri ereilte das gleiche Schicksal. Der Japaner muss das Rennen von ganz hinten in Angriff nehmen.

Überholen ist möglich, aber…

Eine Aufholjagd ist für Leclerc auf dem Hochgeschwindigkeitskurs in Montreal nicht unmöglich, findet er doch ein Terrain vor, auf dem sich wegen der langen Geraden verhältnismässig intestine überholen lässt. Allerdings hat auf der kanadischen Traditionsstrecke noch nie ein Fahrer von ausserhalb der Prime 10 der Startliste gewonnen. 1981 schaffte dies der Franzose Jacques Laffite. Ausserdem soll es am Sonntag wieder trocken werden, was bei einer Aufholjagd nicht zusätzlich hilft.

Charles Leclerc steht in Kanada ein weiteres schwieriges Rennen bevor.

Charles Leclerc steht in Kanada ein weiteres schwieriges Rennen bevor.Bild: keystone

Zhou schlägt Bottas erneut

Chancen auf WM-Punkte darf sich nach dem Nuller in Baku auch das Crew Alfa Romeo ausrechnen. Im Zürcher Rennstall entschied Zhou Guanyu zum zweiten Mal in dieser Saison und zum zweiten Mal in Folge das interne Duell für sich. Der Neuling aus China stiess erstmals in seiner Karriere in den dritten Teil der Qualifikation vor und wird am Sonntag von Platz 10 starten. Direkt hinter ihm steht Valtteri Bottas im anderen Hinwiler Auto. (dab/sda)

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quelle: keystone / maxim shemetov

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