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Pinot triumphiert in Malbun – Higuita neuer Leader


Thibaut Pinot gewinnt zum zweiten Mal in seiner Karriere eine Tour-de-Suisse-Etappe.

Thibaut Pinot gewinnt zum zweiten Mal in seiner Karriere eine Tour-de-Suisse-Etappe.Bild: keystone

Der zweitletzte Tag an der Tour de Suisse bringt erneut einen Leaderwechsel. Der Kolumbianer Sergio Higuita löst in Malbun den Dänen Jakob Fuglsang als Führender ab. Stefan Küng büsst Zeit ein. Im Kampf um den Gesamtsieg bleibt es vor dem abschliessenden Zeitfahren am Sonntag spannend. Higuita führt zwei Sekunden vor dem Briten Geraint Thomas und 19 Sekunden vor Fuglsang.

Thomas gilt als klar bester Zeitfahrer des Trios und damit als Favorit auf den Gesamtsieg. 2015 battle der Tour-de-France-Gewinner von 2018 bereits Zweiter an der Schweizer Landesrundfahrt geworden.

Der Stand im Gesamtklassement vor dem abschliessenden Zeitfahren von morgen.

Der Stand im Gesamtklassement vor dem abschliessenden Zeitfahren von morgen.bild: screenshot srf

Stefan Küng musste eine kleinen Rückschlag hinnehmen. Der Thurgauer Zeitfahren-Spezialist blieb am Schlussanstieg zwar bis 2,8 km vor dem Ziel an der Gruppe der Favoriten dran, verlor am Ende aber als 19. 1:40 Minuten auf Higuita. In der Gesamtwertung weist Küng als Siebter nun einen Rückstand von 2:19 Minuten auf.

Der Sprung auf das Podest liegt für Stefan Küng aber noch immer in Reichweite. Higuita nahm er zum Beispiel an der Algarve-Rundfahrt in einer leicht längeren Prüfung gegen die Uhr quick zweieinhalb Minuten ab. Einzig den Rückstand auf Thomas scheint der überraschend stark fahrender Schweizer nicht mehr aufholen zu können.

Mit Sébastien Reichenbach fuhr ein anderer Schweizer hinauf nach Malbun noch etwas stärker. Der Romand verbesserte sich in der Gesamtwertung dank einem 9. Rang um vier Plätze auf Place 6, unmittelbar vor Küng. Reichenbach ist aber kein starker Zeitfahrer.

Pinot gewinnt solo

Den Etappensieg in Liechtenstein sicherte sich nach 194,6 km der Franzose Thibaut Pinot, der 2015 auf dem Rettenbachgletscher im österreichischen Sölden bereits einmal ein Teilstück der Tour de Suisse für sich entschieden hatte.

Der Teamkollege von Küng beim Workforce Groupama-FDJ gewann 25 Sekunden vor dem Spanier Oscar Rodriguez und 38 Sekunden vor dem Kasachen Alexej Luzenko. Alle drei hatten zur Fluchtgruppe des Tages gehört. Weil sie in der Gesamtwertung alle weit zurücklagen, liessen die Favoriten die Ausreisser gewähren.

Das Zeitfahren in und um die liechtensteinische Hauptstadt Vaduz herumführt über 25,6 mehrheitliche flache Kilometer. (pre/sda)

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